Leitbild Spielgruppe 

Frühkindliche Bildung in der Spielgruppe heisst: Die Kinder wählen ihre Aktivitäten selbst. Die Spielgruppenleiterin sorgt für anregende und altersgerechte Angebote, sie anerkennt die Wahl des Kindes, sie begleitet und unterstützt den Selbstbildungsprozess.

Ganz nach Maria Montessori : „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Das Erlernen von Basiskompetenzen durch Erfahrungs- und Beziehungsprozesse steht in der Spielgruppenpädagogik seit Beginn im Mittelpunkt. Mit dem Bildungskonzept «Spielzeit ist Lernzeit!» und den sozialen Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen sind Spielgruppen bedeutende Partnerinnen im Frühbereich. Folgende Leitsätze sind für Spielgruppen wichtig.

Das Kind steht im Mittelpunkt: Das Kind ist Akteur seines eigenen Lern- und Bildungsprozesses und wird von Erwachsenen aufmerksam begleitet.

Das Kind wählt den Zeitpunkt: Kinder bestimmen selbst, was sie wann und mit wem lernen oder spielen möchten.

Das Kind begreift durch Erfahrung: Frühkindliche Bildung erfolgt durch ganzheitliches Erfahrungslernen mit allen Sinnen.

Das Kind teilt sich mit: Kinder erwerben ihr Selbst- und Weltbild durch Austausch mit anderen und stärken dabei ihre Sprachkompetenz.

Das Kind lernt mit und von anderen Kindern: Kinder üben soziales Miteinander und lernen Verantwortung zu übernehmen.

Das Kind fühlt sich zugehörig: Jedes Kind wird als gleichwertig und gleichwürdig anerkannt und erfährt Inklusion und Gemeinschaft.

Das Kind entdeckt seine Stärken: Kinder entwickeln ihre Persönlichkeit, entdecken ihre Ressourcen und stärken ihr Selbstwertgefühl.

Das Kind vertraut auf Erwachsene: Verlässliche Bezugspersonen bieten Sicherheit und fördern die Entwicklung des Kindes.

Das Kind hat Rechte: Kinder haben das Recht auf Bildung, Mitsprache, Spiel, Erholung und künstlerische Tätigkeiten.